198: Flügel gen Morgen

  • 198: Flügel gen Morgen

    Nicht nur Regen prasselt auf Earthland nieder - auch Fairies fliegen vom Himmel! Wiedersehensfreude wird jedoch schnell von der Frage, wie es um die Gilde steht, in den Schatten gestellt.

    Magnolia ist seinen Urzustand zurückgekehrt, jedoch befürchtet Erza, dass es zu früh zum Feiern sei. Ihre Skepsis löst sich wortwörtlich in Luft auf, als die Eksheed Entwarnung geben. Die Flattermänner haben Earthland vor ihnen erreicht, die Lage überprüft und sind vollkommen begeistert von der Magie des Landes. Begeisterung über die Anwesenheit der Eksheed macht sich bei den Fairies nicht breit. Ihre Münder stehen offen, niemand rechnete mit den einzigen Göttern Edoras'.

    Charle ist die erste, die ausspricht, was in den Köpfen aller vorgeht: Wie haben es die Eksheed nach Earthland geschafft? Allerdings setzt sie ihren Gedankengang fort und meint, dass man ihre Artgenossen zurücksenden solle: sie seien eine Gefahr und man dürfe die Situation nciht unterschätzen. Happy und Wendy versuchen Charle zu beschwichtigen und auch die Eksheed selber sprechen Worte der Demut. Ihnen ist kein Ort geblieben, zu dem sie können. Mitleid mit ihnen hat Charle nichtsdestotrotz nicht, zu groß ist der Ärger über die Mission, auf die sie geschickt wurde. Aufruhr macht sich breit, der der dazu führt, dass alle die Wahrheit von vor sechs Jahren erfahren: Shagotte sah voraus, wie Extalia herunter stürtzte. Sie nahm an, der Absturz würde aus den Handlungen der Menschen resultieren, daher stellten sie einen Plan auf. 100 Kindern war es gestattet zu fliehen. Dies geschah im Geheimen unter dem Vorwand, die Kinder seien auserkoren, Biester namens Dragonslayer zu vernichten.

    Natürlich hegten sie keinen Groll gegen die Dragonslayer, alles was sie brauchten, war etwas, um ihr wahres Ziel zu vertuschen. Die Wahrheit hätte zu viel Panik verursacht. Und die Wahrheit hat auch Charle vorausgesehen, die über die gleichen Kräfte wie Shagotte verfügt. Diese aktivierten sich, während Charle bewusstlos war und verursachten, dass Charle sie falsch wahrnahm. Sie war die einzige, sie annahm, es sei ihre Mission Dragonslayer zu vernichten. Shagotte versucht, die Schuld aller auf ihren Schultern zu tragen, ihr Volk ist aber der Ansicht, dass auch sie ihren Teil an den Geschehnissen beitrugen. Nun haben sie ein neues Ziel gefasst: Mit den Menschen zurechtkommen und die 100 Kindern finden, die damals ausgesand wurden.

    Daraufhin wird eine neue Frage in den Raum geworfen: Woher stammen Charle's Fähigkeiten? Eine Antwort wird nicht geliefert, obwohl die Hinweise eine deutliche Sprache sprechen. Auch Happy und der Eksheed, den er zuvor antraf, scheinen ähnliche Verhaltensweisen zu besitzen und auch die Angewohnheit der einen Katze, werden von Gray und Natsu aufs Korn genommen. Die Eksheed verabschieden sich im Anschluss von den Fairies und lassen Happy und Charle mit mehreren Rätseln zurück.

    Natsu schlägt vor zur Gilde zurückzukehren und hat, gemeinsam mit Gray, auch Lucy und Erza mit den seltsamen Handbewegungen angesteckt. Gajeel fordert eine kurze Wartezeit, in der er sich nach Lily umsehen kann. Dieser tritt sofort auf den Plan: Im Miniformat! Aus der großen Katze ist ein Eksheed von Happys Format geworden. Süß, wie jeder findet, und fordernd, der Gilde beizutreten, die die Hoheit unterstützt hat. Gajeel ist mehr als froh, endlich seinen Partner gefunden zu haben. Aber auch Lily hat einen interessanten Fund gemacht: Lisanna.

    Kapitelinformationen

    Original Titel
    明日への翼 Asu e no Tsubasa"
    Englischer Titel
    Wings Towards Tomorrow
    Deutscher Titel
    Flügel gen Morgen
    Band
    24

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