241: Die Kraft des Lebens

  • 241: Die Kraft des Lebens

    Auf der Insel Tenrou spitzen sich die Dinge immer mehr zu. Während die schwer verletzte Juvia hinter Meldy und Zeref her ist, kann sich Erza kaum noch auf den Beinen halten und sogar Gildartz liegt kraftlos am Boden. Der einzige, der jetzt noch kämpft, ist Gray, doch auch sein Kampf gegen Ultear scheint besiegelt, jetzt, wo diese neben ihrer Zeitmagie auch noch Eismagie einsetzen kann.

    Gray ist allerdings nicht überrascht, meint, dass Ultears Magie ein genaues Ebenbild der Magie ihrer Mutter Ur ist. Ultear will das nicht hören und greift ihn unerbittlich an, doch reißt Gray sich los und schmeißt sich auf Ultear. Die beiden rollen den Hügel hinab und fallen vom Rand der Insel ins Meer, während sich Ultear an ihre Vergangenheit erinnert.

    Sie glaubt, von ihrer Mutter verlassen worden zu sein. In einem Forschungslabor hatte man an ihr Experimente durchgeführt, sie wie ein Objekt behandelt und ihren Körper und ihre Seele misshandelt. Als sie es dann eines Tages geschafft hatte, dem Labor zu entfliehen und zu ihrer Mutter zurückzukehren, sah sie nur Ur, umgeben von Gray und Lyon, alle mit einem fröhlichen Lachen auf dem Gesicht. Dieser Anblick brachte Ultear dazu, jede Hoffnung in die Menschheit zu verlieren. Sie kehrte in das Labor zurück, ließ jede Untat über sich ergehen, nur, um stark genug zu werden, sich an ihrer Mutter und allen anderen rächen zu können.

    Eines Tages traf sie dann auf Hades. Der versprach ihr, dass er ihr eine Welt erschaffen könne, in der dieses Leid nicht mehr existiert. In dieser Welt, in der sie gerade lebten, ist Arc of Time nur eine Magie, die die Zeit von Dingen beeinflussen kann. Aber in der Welt der reinen Magie, erschaffen durch Zeref, könnte Ultear damit in die Vergangenheit reisen und wieder in den Armen ihrer Mutter glücklich sein, so, wie sie es sich von Herzen wünschte.

    Doch kaum sind Gray und Ultear im Meer, beginnt Ultear, die Stimme ihrer Mutter zu hören. Immer mehr Erinnerungen von Ur fließen in Ultear hinein. Sie begreift, dass Ur ein Teil des Meeres ist und sie nun quasi direkt in ihrer Mutter schwimmt. Sie sieht, dass alles ein Missverständnis war: Ultear wurde mit zu viel magischer Kraft geboren und Ur hatte sie nur in das Labor gebracht, damit man ihr helfen konnte. Allerdings haben die Forscher behauptet, dass Ultear tot sei, um sie zu ihren eigenen Zwecken missbrauchen zu können.

    Gray nutzt Ultears Unsicherheit durch all diese neuen Erfahrungen und verpasst ihr den Gnadenstoß. Während Ultear ihre Niederlage anerkennt, gesteht sie sich selbst, dass sie ihre Mutter nie wirklich gehasst hat. Sie wollte nur immer eine zweite Chance haben, um wieder mit ihr so glücklich zu sein wie früher. Gray erzählt ihr, dass Ur ihm und Lyon ein einziges Mal von Ultear erzählt habe und dass sie gemeint habe, dass sie nie in ihrem Leben glücklicher gewesen sei, als bei Ultears Geburt.

    Nach dem Kampf hat Gray sich und Ultear wieder an Land gebracht und macht sich jetzt auf den Weg, um gegen Hades anzutreten. Ultear sagt ihm, dass er auf keinen Fall gewinnen kann, was Gray auch sofort eingesteht. Aber weiß er auch, dass er nicht allein ist und dass sich andernorts seine Kameraden ebenfalls auf den Weg zum alles entscheidenden Kampf machen…

    Kapitelinformationen

    Original Titel
    "生"なる力 " ‘Sei’ Naru Chikara"
    Englischer Titel
    The Power of life
    Deutscher Titel
    Die Kraft des Lebens
    Band
    29

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